Text by: Silke Deidl - Christian Behnke

Viele Führungskräfte und Selbstständige schieben ein professionelles Portrait lange vor sich her. Das Foto auf LinkedIn ist zu alt, das auf der Website stammt noch aus einer anderen Phase des Unternehmens. Irgendwann wird es zum Problem – nicht weil ein Bild fehlt, sondern weil das vorhandene nicht mehr passt. Ein Business Portrait in München ist kein großes Projekt. Es braucht keine aufwändige Produktion und keinen halben Tag. Aber es braucht eine klare Vorstellung davon, wofür das Bild stehen soll.

Für wen ist ein Business Portrait sinnvoll?

Die ehrliche Antwort: für jeden, der beruflich sichtbar ist und dessen Außendarstellung mit dem aktuellen Stand übereinstimmen soll. Das trifft Geschäftsführer genauso wie Beraterinnen, Anwälte, Ärztinnen, Coaches oder Unternehmer in der Frühphase. Wer ein Portrait sucht, das wirklich trägt, ist meist an einem Punkt angekommen, an dem Zufallsfotos nicht mehr reichen.

Typische Situationen: ein Relaunch der Website, eine neue Position, ein anstehender Presseauftritt, eine Konferenz, für die ein Bild gebraucht wird, oder einfach die Erkenntnis, dass das aktuelle Foto schon drei Jobs alt ist. Manchmal reicht auch ein einzelnes starkes Bild für LinkedIn – das ist ein vollständig legitimer Anlass.

Wir fotografieren Einzelpersonen, Führungsteams und Unternehmen, die einheitliche Portraits für mehrere Personen benötigen. Der Unterschied liegt im Umfang, nicht in der Herangehensweise.

Anlässe für Business Portraits

Welche Art von Bildern entsteht?

Das kommt auf den Einsatzzweck an. Ein Portrait für eine Anwaltskanzlei sieht anders aus als eines für eine Designagentur – und das ist richtig so. Was beide verbindet: Das Bild soll die Person so zeigen, wie sie in der Zusammenarbeit auch wirklich ist. Nicht aufgesetzt, nicht steif, aber auch nicht zufällig.

Klassische Business Portraits entstehen mit klarem Hintergrund, ruhiger Lichtsetzung und einem Fokus auf Ausdruck und Haltung. Wer ein Bild im Kontext möchte – im Büro, am Schreibtisch, im Gespräch – kann das ebenso umsetzen. Solche Aufnahmen wirken weniger formal und eignen sich gut für Inhalte, die Nähe zeigen sollen.

Manche möchten beides: ein klares Portrait für die offizielle Verwendung und ein paar Aufnahmen aus dem Umfeld für Social Media oder Blogbeiträge. Das lässt sich in einem Shooting gut kombinieren. Wir sprechen das vor dem Termin durch, damit keine Zeit verloren geht.

Wo wird fotografiert – Studio oder Außenort?

Beides ist möglich. Im Studio haben wir die vollständige Kontrolle über das Licht. Das ist ein echter Vorteil, wenn Portraits unter verschiedenen Bedingungen eingesetzt werden sollen – auf hellen und auf dunklen Hintergründen, für Print und Digital. Studioaufnahmen sind zeitlich planbarer und unabhängig vom Wetter.

Vor Ort – im Büro, in einer Lobby, an einem bestimmten Standort in München – entsteht ein anderes Bild. Der Kontext ist sichtbar, die Atmosphäre ist echter. Das kann sehr gut funktionieren, wenn der Raum zur Person oder zur Marke passt. Es braucht aber etwas mehr Vorbereitung, weil wir Licht und Umgebung nicht einfach bestimmen können, sondern einschätzen müssen.

Für Portraits in München nutzen wir beides je nach Situation. Wir arbeiten an festen Studiostandorten und kommen für Produktionen vor Ort zu euch.

Wie läuft ein Business Portrait Shooting ab?

Vor dem Termin klären wir, wofür die Bilder eingesetzt werden, was die Person zeigen möchte und was das Shooting leisten soll. Das dauert nicht lange, ist aber der entscheidende Schritt. Ohne diese Grundlage entstehen Fotos, die irgendwie gut sind – aber nicht gezielt.

Am Shootingtag braucht es zu Beginn immer etwas Zeit zum Ankommen. Wer direkt aus einem Meeting kommt oder innerlich noch beim nächsten Termin ist, wird das auf den ersten Aufnahmen sehen. Wir nehmen uns diese Anlaufzeit bewusst. Die besten Bilder entstehen nicht in den ersten fünf Minuten.

Ein typisches Portrait-Shooting dauert zwischen 60 und 90 Minuten. Wer mehrere Outfits oder verschiedene Stimmungen möchte, plant mehr Zeit ein. Nach dem Shooting wählen wir gemeinsam oder auf Basis einer Vorauswahl aus. Die fertig bearbeiteten Bilder kommen im vereinbarten Format.

Was sind typische Einsatzbeispiele?

Ein Steuerberater, der seine Kanzlei neu aufgestellt hat und endlich Bilder braucht, die das zeigen. Eine Gründerin, die für ein Magazininterview ein Portrait einreichen muss und dasselbe Bild direkt für ihre Website nutzen möchte. Ein Führungsteam, das auf der Unternehmenswebsite einheitlich auftreten soll, aber bisher Fotos aus verschiedenen Quellen zusammengewürfelt hat.

Das sind keine Ausnahmen. Das sind die Situationen, die uns regelmäßig begegnen. Was sie verbindet: Es gibt einen konkreten Anlass, ein klares Ziel und das Bewusstsein, dass ein gut gemachtes Bild tatsächlich etwas verändert.

Wer unsere Arbeit sehen möchte, findet auf unserer Website Einblicke in verschiedene Produktionen – unter anderem zur Bildstrategie, die wir für Kunden entwickelt haben.

Was geht bei Business Portraits häufig schief?

Das häufigste Problem ist nicht die Technik. Es ist die fehlende Vorbereitung – auf beiden Seiten. Wenn nicht klar ist, wofür das Bild eingesetzt wird, entstehen Fotos, die handwerklich sauber, aber inhaltlich beliebig sind. Sie könnten von jedem stammen. Sie zeigen niemanden wirklich.

Ein anderes, häufig unterschätztes Thema: die Kleidung. Was vor der Kamera gut funktioniert, ist oft nicht das, was man intuitiv anzieht. Muster können problematisch sein, Farben, die im Alltag gut aussehen, wirken auf Fotos manchmal falsch. Wir sprechen das im Vorfeld konkret durch.

Dazu kommt: Viele Menschen fühlen sich vor der Kamera unwohl. Das ist keine Schwäche, sondern eine völlig normale Situation. Unsere Aufgabe ist es, diesen Moment so zu gestalten, dass er sich nicht wie eine Prüfung anfühlt. Gute Bilder entstehen, wenn die Person entspannt ist – nicht wenn sie versucht, perfekt zu sein.

Wo werden Business Portraits eingesetzt?

Das klassische Einsatzfeld ist die Website – die Seite über das Unternehmen, das Team, die Gründungsgeschichte. Daneben ist LinkedIn der häufigste Kanal. Ein professionelles Portrait dort verändert, wie das Profil wahrgenommen wird. Nicht weil ein Foto Kompetenz beweist, sondern weil es Vertrauen aufbaut oder eben nicht.

Weitere Einsatzbereiche: Pressearbeit und Medienanfragen, Bewerbungen für Vorträge oder Panels, Printmaterialien wie Broschüren oder Geschäftsberichte, Recruiting-Seiten und interne Kommunikation. Ein gut gemachtes Portrait ist vielfach nutzbar, wenn es sorgfältig produziert wurde.

Genau deshalb lohnt es sich, einmal wirklich gute Bilder zu haben, statt immer wieder Kompromisse zu machen. Business Portraits in München werden in den meisten Fällen über mehrere Jahre genutzt. Die Investition verteilt sich.

Häufige Fragen zu Business Portraits in München

Wie lange dauert ein Business Portrait Shooting?

In der Regel zwischen 60 und 90 Minuten. Wer mehrere Looks oder Hintergründe möchte, plant etwas mehr Zeit ein. Produktionen für mehrere Personen werden nach Umfang abgestimmt.

Was soll ich zum Shooting anziehen?

Kleidung, in der du dich gut und authentisch fühlst – und die zur Situation passt, in der das Bild eingesetzt wird. Wir geben im Vorfeld konkrete Hinweise. Meistens empfehlen wir, zwei Optionen mitzubringen.

Kann ich die Bilder für LinkedIn und Website gleichzeitig nutzen?

Ja. Wir liefern die Bilder in verschiedenen Formaten und Ausschnitten, sodass sie auf unterschiedlichen Kanälen eingesetzt werden können. Das klären wir vor dem Shooting, damit die Aufnahmen entsprechend geplant werden.

Ihr wollt ein Business Portrait in München?

Wir sind Silke Deidl und Christian Behnke, ein Fotografen-Duo aus München. Wir fotografieren Einzelpersonen, Teams und Unternehmen – mit klarer Vorbereitung und dem Ziel, Bilder zu produzieren, die wirklich passen.

Wenn ihr ein Portrait plant oder noch nicht genau wisst, was ihr braucht, könnt ihr uns einfach schreiben. Wir schauen gemeinsam, was Sinn ergibt.

Kontakt: deidlbehnke.com/kontakt

Zusammenfassung

Ein Business Portrait in München lohnt sich immer dann, wenn das vorhandene Bild nicht mehr zur aktuellen Situation passt. Es geht nicht um perfekte Fotos, sondern um Bilder, die zeigen, wer jemand wirklich ist und wofür er oder sie steht. Mit einer klaren Vorbereitung, dem richtigen Setting und etwas Zeit entsteht daraus etwas, das langfristig nutzbar ist – auf der Website, auf LinkedIn, in der Presse und darüber hinaus.

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