Text by: Silke Deidl

Viele Labels, gerade kleinere, schieben Lookbook Aufnahmen lange vor sich her. Nicht weil die Kollektion nicht fertig ist, sondern weil unklar bleibt, wie so eine Produktion eigentlich funktioniert und was sie kosten darf. Lookbook Fotografie in München ist kein Großprojekt, das ein festes Team, ein riesiges Budget und wochenlange Vorlaufzeit braucht. Es braucht eine klare Idee davon, was die Bilder zeigen sollen und wie sie eingesetzt werden.

Für welche Labels lohnt sich ein Lookbook Shooting?

Für alle, die eine Kollektion zeigen wollen. Der Maßstab des Labels spielt dabei eine kleinere Rolle, als viele annehmen. Ob es sich um eine erste eigene Kollektion handelt, um eine Saisonserie für den Onlineshop oder um ein umfangreiches Lookbook für den B2B-Bereich: Das Format richtet sich nach dem Ziel, nicht nach der Größe des Unternehmens.

Kleine Labels haben oft die präzisere Vorstellung, was ihre Kollektion sein soll. Das ist ein echter Vorteil. Was manchmal fehlt, ist die Erfahrung damit, wie man diese Vorstellung in eine Bildproduktion übersetzt. Genau dafür ist eine gute Vorbereitung da.

Wer fragt, wer Lookbook Fotografie in München für kleine Labels anbietet, sucht meistens jemanden, der nicht nur fotografiert, sondern die Produktion mitdenkt. Das ist ein anderer Ansatz als ein reines Shooting ohne Konzept.

Studio, on Location oder hybrid: Was macht den Unterschied?

Das ist die Frage, die am häufigsten zu Beginn einer Planung entsteht. Und sie lässt sich nicht pauschal beantworten, weil sie direkt von der Kollektion und dem Kanal abhängt, für den die Bilder gedacht sind.

Im Studio entstehen Aufnahmen mit kontrolliertem Licht und klarem Hintergrund. Die Kollektion steht im Zentrum, ohne dass Umgebung oder Atmosphäre ablenken. Das funktioniert gut, wenn Schnitt, Material und Farbe klar erkennbar sein sollen. Für Onlineshops, Kataloge oder Presse ist das oft die richtige Wahl.

On Location entsteht ein anderes Bild. Die Umgebung gibt Stimmung, Kontext und eine Geschichte. Das kann Urban sein, ein Industriegelände, ein Interieur oder eine Naturkulisse. Solche Aufnahmen transportieren eine Haltung, nicht nur ein Produkt. Sie eignen sich gut für Social Media, Kampagnen oder Lookbooks, die eine Welt aufbauen wollen.

Hybrid ist ein eigener Produktionsansatz. Dabei werden Hintergründe oder Sets zuerst erstellt, fotografisch oder generativ, und die Models anschließend passend dazu aufgenommen. Beides wird dann zusammengeführt. Das erlaubt eine sehr präzise Kontrolle über Bildsprache und Atmosphäre, weil Hintergrund und Vordergrund unabhängig voneinander optimiert werden können. Für Labels, die eine klare visuelle Haltung haben, aber nicht die Ressourcen für aufwändige Location-Produktionen, kann das ein sehr effizienter Weg sein.

Wo sollten die Bilder aufgenommen werden?

Wie läuft ein Lookbook Shooting ab?

Vor dem Shooting steht die Klärung: Welche Outfits werden gezeigt, in welcher Reihenfolge, mit welchem Model, mit welchem Styling? Das klingt selbstverständlich, ist es aber oft nicht. Produzenten, die ohne Vorbereitung ans Set kommen, verlieren Zeit, die am Ende in der Bildqualität fehlt.

Für ein Lookbook Shooting in München mit zehn bis fünfzehn Outfits plant man realistisch einen ganzen Tag. Weniger Outfits, mehr Stimmung und weniger Wechsel können auch in einem Halbtag entstehen. Wer viel Abwechslung will, Studio und Location kombinieren oder mehrere Models einsetzen möchte, plant entsprechend mehr.

Am Set selbst braucht es klare Regie. Das ist keine Frage von Kontrolle, sondern von Effizienz. Wenn bekannt ist, welches Bild als nächstes entsteht, kann das Team fokussiert arbeiten. Shooting ohne Regie produziert viele Bilder, aber selten die richtigen.

Nach dem Shooting folgt die Auswahl und die Bildbearbeitung. Wie viele fertige Aufnahmen am Ende geliefert werden und in welchem Format, klären wir vorher. Das gehört zur Planung, nicht zum Nachgedanken.

Was geht bei Lookbook Shootings häufig schief?

Das häufigste Problem ist Zeitdruck, der durch fehlende Vorbereitung entsteht. Wenn am Set noch Entscheidungen getroffen werden müssen, die vorher hätten geklärt sein sollen, verliert man Zeit genau dann, wenn sie knapp ist. Welches Outfit kommt zuerst? Wechselt das Model oder bleibt es? Ist das Styling abgestimmt?

Ein anderes Problem: Die Erwartung, dass Professionalität automatisch Geschwindigkeit bedeutet. Gute Lookbook Fotografie braucht Zeit. Nicht viel Zeit, aber die richtige Menge davon. Wer ein Shooting in zwei Stunden durchdrücken will, bekommt Bilder, die das zeigen.

Manchmal entsteht auch ein Mismatch zwischen Kollektion und Kontext. Ein Studio-Look für eine Kollektion, die eigentlich Draußen atmet. Oder ein aufwändiges Location-Shooting für Produkte, die in einem Onlineshop verkauft werden sollen und dort einen klaren weißen Hintergrund brauchen. Das lässt sich vermeiden, wenn vorher klar ist, wo die Bilder landen.

Wo werden Lookbook Aufnahmen eingesetzt?

Die klassische Verwendung ist der digitale Lookbook-Katalog, der an Händler, Einkäufer oder Presseadressen geht. Daneben: der eigene Onlineshop, Instagram, Pinterest, Kampagnen für bezahlte Werbung und PR-Unterlagen. Manchmal entstehen aus einem Shooting auch Bilder für alle diese Kanäle gleichzeitig, wenn das vorher mitgedacht wurde.

Das ist der Grund, warum ein gut geplantes Lookbook Shooting in München nicht nur einmalig nutzbar ist. Wer die Bildsprache einmal klar definiert und sauber produziert hat, kann über mehrere Kanäle und Saisons hinweg damit arbeiten. Die Investition verteilt sich.

Für die Bildstrategie dahinter, also die Frage wie Bilder langfristig und kanalübergreifend geplant werden, gibt es auf unserer Website einen eigenen Bereich: Bildstrategie für Marken und Labels.

Häufige Fragen zur Lookbook Fotografie in München

Was kostet ein Lookbook Shooting in München?

Das hängt vom Umfang ab: Anzahl der Outfits, Shooting-Dauer, ob Models und Styling über uns koordiniert werden, ob Studio oder Location genutzt wird. Wir besprechen das vorher und machen ein konkretes Angebot, das zum Projekt passt.

Brauchen wir ein Model oder können wir jemanden mitbringen?

Beides ist möglich. Wir haben Kontakte zu Models in München und können bei der Auswahl unterstützen. Wer bereits ein Model oder eine Person hat, kann diese mitbringen. Wichtig ist, dass das im Vorfeld geklärt wird.

Wie viele Bilder entstehen bei einem Lookbook Shooting?

Wir liefern keine Menge, sondern eine Auswahl. Wie viele fertige Aufnahmen sinnvoll sind, hängt davon ab, wie viele Outfits gezeigt werden und für welche Kanäle die Bilder gedacht sind. Das besprechen wir konkret vor dem Shooting.

Ihr plant ein Lookbook Shooting in München?

Wir sind Silke Deidl und Christian Behnke. Wir fotografieren Kollektionen für Labels jeder Größe, im Studio, on location und hybrid. Wenn ihr ein Shooting plant oder noch nicht sicher seid, was euer Projekt braucht, schreibt uns einfach.

Kontakt: deidlbehnke.com/kontakt

Zusammenfassung

Lookbook Fotografie in München lohnt sich für Labels jeder Größe, wenn klar ist, wofür die Bilder eingesetzt werden. Studio, Location oder hybrid: Die Entscheidung folgt der Kollektion und dem Kanal. Mit einer sauberen Vorbereitung, klarer Regie und dem richtigen Konzept entstehen Aufnahmen, die nicht nur gut aussehen, sondern langfristig nutzbar sind.

Fotoshooting Vorbereitung: Was Kunden falsch einschätzen und wie es besser läuft

Wie viel Wirkung hat ein LinkedIn Businessportrait wirklich?

Bildstrategie

Bildgestaltung

Bilder im Marketing

Produktion und Rechtliches